Archiv der Kategorie: in eigener Sache

Katze Jenny vermisst in Hamburg-Bahrenfeld

Wir vermissen unsere Katze Jenny!

Katze Jenny wird in Hamburg-Bahrenfeld vermisst.
Katze Jenny wird in Hamburg-Bahrenfeld vermisst.

Sie kam am 10.08. nicht mehr nach Hause. Jenny ist grau getigert, hat weiße Beine und ein markantes, weißes und getigertes Gesicht. Das rechte Vorderbein ist komplett weiß, das linke ist bis zur Schulter getigert.

Jenny ist zutraulich, lässt sich jedoch nicht gern hochnehmen.

Vor zwei Jahrne wurde Jenny vor meiner haustür ausgesetzt. Sie war ein knappes halbes Jahr jung und erwartete Nachwuchs. Sie fand ein tolles zuhause bei den liebsten Katzenliebhabern der Welt. Ihren Kindern musste sie nie lebewohl sagen – die gesamte Familie blieb zusammen. Bis zum 10. August, an dem Jenny spurlos verschwunden ist. 😦

Jenny wird von ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Katzenkumpels schmerzlich vermisst!

Infos

  • Name: Jenny
  • Geschlecht: weiblich, kastriert
  • Rasse: Europäisch Kurzhaar
  • Vermisst seit: 10.08. 2014
  • PLZ: 22761
  • Ort: Hamburg Bahrenfeld
  • Land: Deutschland
  • Alter: ca. drei Jahre
  • Chip: ja, bei Tasso e.V. registriert
  • Tattoo: nein
  • Besondere Merkmale: zutraulich, lässt sich aber nicht gerne hochheben, weiße Beine, das linke ist bis zur Schulter getigert, weißer Latz.
  • Infos bitte an anja.klein[at]tierschutz-buntekuh.de

Hamburgerinnen Mia und Molly, zwei Katzenwelpen, suchen ein Für-immer-Zuhause

Ein Glückskätzchen sucht ein neues Zuhause
Ein Glückskätzchen sucht ein neues Zuhause

++VERMITTELT!++

Mia und Molly sind im Mai geboren und wurden wegen eines schlimmen Flohbefalls, durch den ein Halbbrüderchen starb, samt Mutterkatze aus einer Wohnung geholt. Nach einem kurzen stationären Aufenthalt erholt sich die kleine Familie bei liebevollen Menschen, von denen sie entfloht und umsorgt werden.

Über die Charaktere können wir noch nicht allzu viel sagen. Außer: Die zwei sind richtige Mädchen! Außerdem sind sie unternehmungslustig und erkunden ihre Umgebung, wenn sie nicht gerade fressen, schlafen oder toben. Hamburgerinnen Mia und Molly, zwei Katzenwelpen, suchen ein Für-immer-Zuhause weiterlesen

Jokers Message zu Giraffe Marius

Die Welt ist entsetzt: In einem Zoo im dänischen Kopenhagen wurde eine junge und gesunde Giraffe geschlachtet. Ihr Fleisch wurde für die Fütterung der Zoolöwen benutzt.

Tierschützer um den ganzen Globus weinen um die tote Giraffe und schicken dem Zoodirektor Morddrohungen. Was denke ich über diesen Vorfall? Nun, um es mit Jokers Worten zu sagen:

Giraffe Marius im Zoo in KopenhagenNormalerweise vergleiche ich ein Unglück nicht mit anderen. Warum auch? Das eine kann man mit dem anderen nicht aufwiegen. In diesem Fall jedoch finde ich die Massenhatz unbegründet. In Zoos ist es Gang und Gäbe, dass die Zootiere geschlachtet und an Raubtiere verfüttert werden.

Meistens sind es Ziegen, manchmal aber eben auch ein zebra oder eine Giraffe. Normalerweise geschieht das hinter verschlossener Tür. Nun wurde eine Giraffe vor Zoobesuchern geschlachtet. Wie schlimm! Das könnte dazu führen, dass Menschen erfahren, dass für ihren täglichen Fleischkonsum Tiere auf unschöne Art ihr Leben lassen müssen. Wobei die Tiere, die auf unseren Tellern landen, ihr Leben in Leid ohne Sonnenlicht und Wiese führen. Anders als Giraffe Marius, der zumindest einen gewissen Funfaktor im Leben gehabt haben wird. Sonne, Platz, eine Herde, gutes Futter und tierärztliche Versorgung hatte er allemal. Tierärztliche Versorgung udn Futter haben unsere Schlachtrinder auch – nur sieht beides da etwas anders aus.

Für Zoolöwen, -tiger, -hyänen und andere Raubtiere werden auch Rinder aus Massentierhaltung getötet. Auch Kaninchen werden zu Millionen geschlachtet, damit ein paar große Raubkatzen etwas zu futtern bekommen. Darüber beschwert sich niemand. Im Fall Marius musste nur eine einzige Giraffe ihr Leben lassen. Hunderte Kaninchen mussten gar nicht erst produziert und geschlachtet werden, um die Giraffenfleisch vertilgenden Löwen zu sättigen. und ist nicht das Fleisch einer Giraffe viel natürlicher als das Fleisch eines Zwergkaninchens oder Deutschen Riesens? Experten zweifeln daran, dass wild lebende Löwen je ein Angorakarnickel zu Gesicht bekommen.

Das eigentliche Problem ist nicht, dass Löwen Fleisch fressen und dass ein Zoo sein Futter auch mal selbst produziert. Es ist die „Zucht“ zur Arterhaltung, die besser kontrolliert werden muss. Ein Produkt wie Marius, das sich nicht weiter vermehren darf, dürfte gar nicht erst geboren werden. Hier muss sich etwas ändern. EAZA-Zoos müssen anders arbeiten.

Übrigens sind wir, die wir in Scharen in den Tierpark strömen, diejenigen, die Schuld an diesem Elend sind. Kein Zoobesucher, kein Geld, keine Zucht, keine Schlachtung inzuchtgefährdeter Tiere. Punkt.

Bleibt die Frage, warum der Mensch eine Art nur in Gefangenschaft erhalten kann. In freier Wildbahn ließe sie sich genauso schützen, wenn der Mensch dazu bereit wäre. Solange Vereinigungen wie der WWF aber Wilderei fördern, Ureinwohner vertrieben werden und die Zivilisation Natur und Umwelt immer weiter zerstören will, wird sich auch am „Rettungsanker für bedrohte Arten“ Zoo nicht viel ändern.

Echtpelz als Kunstfell getarnt an Kapuzenkragen, Mützen und Schuhen

Karstadt sports, Müller, TOM TAILOR, Deichmann, Forever 18* – was haben diese großen Namen gemeinsam? Sie (und andere) verkaufen Echtpelz als „Kunstfell“. Das ist nicht nur Irreführung, Kundenbetrug und – wenn es sich um Haustierfell handelt – hierzulande gesetzlich verboten.

Tausende Hunde leiden für die "Kunstpelz"-Industrie - Foto von Animals' Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)
Tausende Hunde leiden für die „Kunstpelz“-Industrie – Foto von Animals‘ Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)

Es ist vor allem Tierquälerei unter falschem Label, wogegen die Initiative Kunstpelz ist ECHT seit vergangenem Jahr kämpft. Übrigens sind daran nicht Händler und Lieferanten schuld. Wir sind es, die wir ohne zu überlegen „Kunstfell“ kaufen, das wie Echtpelz aussieht, angeblich aber künstlich hergestellt wurde.

„Das kann nicht echt sein, dafür war es zu billig.“ hört man von Käufern der Ware. Das stimmt leider nicht. Die Herstellung von Echtpelz ist preiswerter als die von unechtem Pelz. Somit kann die Ware billig als Kapuzenkragen, Schuhbesatz oder Mützenbommel verkauft werden.

So "leben" die Katzen, deren Fell wir als Mützenbommel billig kaufen. Leiden für die "Kunstpelz"-Industrie - Foto von Animals' Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)
So „leben“ die Katzen, deren Fell wir als Mützenbommel billig kaufen. Leiden für die „Kunstpelz“-Industrie – Foto von Animals‘ Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)
Kunstfell oder Echtpelz? Aufschluss liefert nur der Labortest.
Kunstfell oder Echtpelz? Aufschluss liefert nur der Labortest.

In China fristen Kaninchen, Chinchillas, Hunde, Katzen (und, und, und) in kleinen Gitterkäfigen bei Eiseskälte ein erbärmliches, kurzes Leben. Tag und Nacht frieren sie, damit ihr Fell dichter wird, sie haben keinen Platz, hocken auf engstem Raum auf Plastik oder nacktem Draht. Sie verängstigt, sind krank, werden gequält und brutal geschlagen. Knochenbrüche sind an der Tagesordnung.

Getötet werden die Tiere möglichst „sauber“, damit das Fell nicht beschädigt wird. Hundewelpen und Katzen werden lebendig in kochendes Wasser geworfen oder an der Leiste aufgeschlitzt, damit das Blut aus dem Tier rinnt, das Fell aber nicht damit in Berührung kommt. Andere werden todgeprügelt oder das Fell wird bei lebendigem Leibe abgezogen. So bleibt es schön sauber, und das zählt, denn der Kunde will billiges Fell.

In Deutschland gibt es keine Kennzeichnungspflicht für Echtpelzprodukte. Bitte nehmt euch zwei Minuten und unterstützt die Petition für die Einführung einer Kennzeichnungspflicht. Die Unterschrift tut nicht weh, ist nicht aufwendig und kann leben retten.

Die Petition läuft noch bis zum 17.02. – insgesamt 50.000 Unterschriften müssen zusammenkommen.

Die Einführung einer Kennzeichnungspflicht wird den Verkauf von Echtpelz als Kunstfell erschweren und bedeutet einen Rückgang der Produktion. Weniger Tiere müssen leiden und der Verbraucher kann nicht mehr so leicht getäuscht werden.

Sind sie nicht süß? Bald könnt ihr sie knuddeln. nachdem sie brutal getötet und ihnen das babyfell für euren Kapuzenbesatz abgezogen wurde. Leiden für die "Kunstpelz"-Industrie - Foto von Animals' Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)
Sind sie nicht süß? Bald könnt ihr sie knuddeln. nachdemihnen das Babyfell für euren Kapuzenbesatz abgezogen wurde. Leiden für die „Kunstpelz“-Industrie – Foto von Animals‘ Liberty (www.kunstpelz-ist-echt.de)

 

* Informationsquelle: Laut Animals‘ Liberty auf Facebook verkaufen die genannten Händler/Marken Echtfell als 100% Kunstfell – unter anderem Katzen- und Hundepelz.

Das unsichtbare Katzenleid vor unserer Haustür

Katzenelend verhindern durch Kastration
Katzenelend verhindern durch Kastration

Heute starten das Bündnis Pro Katze und das Tierheim Hage die Katzenkastrations-Aktion im Samtgemeindegebiet Hage. Das Bündnis Pro Katze wurde vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., von VIER PFOTEN und Tasso e.V. ins Leben gerufen. Um der unkontrollierten Vermehrung von Streunerkatzen Herr zu werden, sind solche Projekte immens wichtig.

Das Problem Streunerkatze ist längst kein ausländisches Phänomen mehr. Die Tiere vermehren sich in ganz Deutschland. Sie sind krank, schlecht ernährt, und verenden qualvoll. Bevor sie sterben, setzen sie Babys in die Welt, die im Alter von sechs Monaten zeugungsfähig werden und wiederum Jungtiere bebähren – durchschnittlich bekommt eine Katze drei bis fünf Welpen.

Allein in Hamburg leben ca. 10.000 unkastrierte Streuner. Ursprung des Elends sind von Menschen „entsorgte“ Hauskatzen.

Katzen haben in der freien Natur kaum Überlebenschancen. Sie erkranken an Katzenschnupfen und anderen Krankheiten, schleppen den für den Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm in die Städte.

Viele Gemeinden haben bereits eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen im Gesetz. Das dämmt die Vermehrung verwilderter Tiere ein. Auch Hamburg braucht endlich eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Freigängerkatzen! Der Hamburger Tierschutzverein kämpft mit seinem Projekt Pro Katzenkastration (ProKa) dafür. Eigens für das Projekt wurde eine Facebookseite eingerichtet – moderiert von Tierheim-Langzeitinsassin Lissy la Boule.

Mehr Infos zum Projekt könnt ihr im Artikel Projekt Katzenkastration: Verantwortung übernehmen! der Tierheimzeitschrift ich&du des Hamburger Tierschutzvereins nachlesen.

TV-Tipp für heute Abend: Lohnsklaven in Deutschland – Miese Jobs für billiges Fleisch

Schaltet heute Abend den Fernseher an: 22.45 Uhr, ARD. Dort läuft die Sendung Lohnsklaven in Deutschland – Miese Jobs für billiges Fleisch. Berichtet wird von den Arbeitsbedingungen von Lohnarbeitern aus Osteuropa auf deutschen Schlachthöfen – darunter auch welchen, die für Kritikmarke Wiesenhof tätig sind. Osteuropäische Arbeiter werden mit hohen Lohnversprechungen, Sozialversicherungen und Co. nach Deutschland gelockt. Dort werden sie in schlechten Unterkünften eingepfercht, arbeiten ohne Krankenversicherung, bekommen fünf Euro Stundenlohn brutto.

Wenn ihr meint, die Fleischproduktion hätte nur tierische Opfer, liegt ihr falsch.

Bitte schaltet ein.

 

Lohnsklaven in Deutschland – Miese Jobs für billiges Fleisch

Uhrzeit: 22.45 Uhr

TV-Sender: ARD

Lohnsklaven in Deutschland: ARD-Website

Fleischskandal X – essen wir doch Hund und Katze!

Gestern habe ich einen netten Artikel zum Thema Fleischskandal gefunden, den ich trotz Angenervtheit gern gelesen habe. Mittlerweile hängt mir das Thema Fleischskandal zum Hals heraus. Besonders, da gefühlt der Großteil der Bevölkerung lieber meckert und Witze drüber reißt statt sich zu informieren.

Ich frage mich: Was stellt ihr euch so an? Was ist schlimm daran, wenn ihr Pferd statt Rind oder Hund statt Schwein esst? Warum ist es igittigitt, wenn eure Katze Katze aus der Dose frisst? Alle Tiere, die ihr konsumiert, sind Lebewesen. Alle wurden sie vom Menschen ausgenutzt und auf bestialische Art gehalten, transportiert und getötet.

Der Mensch fühlt sich indes betrogen, weil auf der Verpackung nicht draufsteht, was drin ist. Wer Fleisch aus Massenproduktionen konsumiert, sollte damit rechnen, belogen zu werden. Das ist in der Lebensmittelindustrie nichts Neues, auch nicht in der Tierfutterproduktion.

Gerechtfertigt ist die Aufregung meiner Meinung nach eher bezüglich der Produktion selber. Darüber will Mensch sich jedoch nicht informieren, denn das macht Gewissensbisse und Umstände. Man müsste grausamen Tatsachen ins Auge sehen. Im Laden hätte man beim Anblick des Fleischregals Bilder von lebendig zerhackten Kälbchen im Kopf. Der Appetit verginge so ziemlich schnell und außerdem ist man nicht das Kälbchen im Schlachthof, also ist es doch egal. Es ist einfacher, wegzuschauen und hey, mit Spaß ist das Leben so viel netter als mit Grausamkeit. Die Laune wird besser, wenn man anstatt des halb totgeschlagenen Schlachtpferdes den nächsten Lasagne-Witz auf Facebook teilt. Für blutige Tatsachen gibt es nämlich kaum Profilierungs-Likes.

In der langen Liste der „Skandalopfer“ steht der Mensch an letzter Stelle.

Pferd