Archiv der Kategorie: Vermittlungstiere

Vermittlungstiere der Pflegestelel Farbmaus Hamburg, des Tierschutzvereins Bunte Kuh e. V. sowie aus Tierheimen

Hamburger Tierschutzverein: Farbmäuse

Zwei Farbmausgruppen sowie ein einzelnes Farbmausweibchen und ein einzelnes Farbmausböckchen warten im Tierheim Süderstraße des Hamburger Tierschutzvereins auf dich. Hamburger Tierschutzverein: Farbmäuse weiterlesen

Vermittlungen in und um Hamburg

Du möchtest Tiere adoptieren und wirst nicht fündig? In Deutschlands Tierheimen warten viele Mäuse, Hamster und Ratten auf ein neues Zuhause.

Google einfach nach Tierheimen in deiner nähe und rufe dort an oder fahre vorbei. Kleintiere stehen oftmals nicht auf der Tierheim-Website.
Vermittlungen in und um Hamburg weiterlesen

Hamburgerinnen Mia und Molly, zwei Katzenwelpen, suchen ein Für-immer-Zuhause

Ein Glückskätzchen sucht ein neues Zuhause
Ein Glückskätzchen sucht ein neues Zuhause

++VERMITTELT!++

Mia und Molly sind im Mai geboren und wurden wegen eines schlimmen Flohbefalls, durch den ein Halbbrüderchen starb, samt Mutterkatze aus einer Wohnung geholt. Nach einem kurzen stationären Aufenthalt erholt sich die kleine Familie bei liebevollen Menschen, von denen sie entfloht und umsorgt werden.

Über die Charaktere können wir noch nicht allzu viel sagen. Außer: Die zwei sind richtige Mädchen! Außerdem sind sie unternehmungslustig und erkunden ihre Umgebung, wenn sie nicht gerade fressen, schlafen oder toben. Hamburgerinnen Mia und Molly, zwei Katzenwelpen, suchen ein Für-immer-Zuhause weiterlesen

Tierschutzverbandsklage auch im Saarland

Erst letzte Woche führte Nordrhein-Westfalen die Tierschutzverbandsklage ein. Auch die Landesregierung des Saarlandes versprach im Koalitionsvertrag die Einführung des Verbandsklagerechts. Dieses wurde gestern verabschiedet. Anerkannte Tierschutzvereine erhalten dadurch ein Klagerecht.

Dabei bleibt es nicht: Das Bundesland schafft zudem das Amt eines ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten.

Das sind wirklich gute Nachrichten!

Das unsichtbare Katzenleid vor unserer Haustür

Katzenelend verhindern durch Kastration
Katzenelend verhindern durch Kastration

Heute starten das Bündnis Pro Katze und das Tierheim Hage die Katzenkastrations-Aktion im Samtgemeindegebiet Hage. Das Bündnis Pro Katze wurde vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., von VIER PFOTEN und Tasso e.V. ins Leben gerufen. Um der unkontrollierten Vermehrung von Streunerkatzen Herr zu werden, sind solche Projekte immens wichtig.

Das Problem Streunerkatze ist längst kein ausländisches Phänomen mehr. Die Tiere vermehren sich in ganz Deutschland. Sie sind krank, schlecht ernährt, und verenden qualvoll. Bevor sie sterben, setzen sie Babys in die Welt, die im Alter von sechs Monaten zeugungsfähig werden und wiederum Jungtiere bebähren – durchschnittlich bekommt eine Katze drei bis fünf Welpen.

Allein in Hamburg leben ca. 10.000 unkastrierte Streuner. Ursprung des Elends sind von Menschen „entsorgte“ Hauskatzen.

Katzen haben in der freien Natur kaum Überlebenschancen. Sie erkranken an Katzenschnupfen und anderen Krankheiten, schleppen den für den Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm in die Städte.

Viele Gemeinden haben bereits eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen im Gesetz. Das dämmt die Vermehrung verwilderter Tiere ein. Auch Hamburg braucht endlich eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Freigängerkatzen! Der Hamburger Tierschutzverein kämpft mit seinem Projekt Pro Katzenkastration (ProKa) dafür. Eigens für das Projekt wurde eine Facebookseite eingerichtet – moderiert von Tierheim-Langzeitinsassin Lissy la Boule.

Mehr Infos zum Projekt könnt ihr im Artikel Projekt Katzenkastration: Verantwortung übernehmen! der Tierheimzeitschrift ich&du des Hamburger Tierschutzvereins nachlesen.

Katze, Hund, Kaninchen und Maus in liebevolle Hände abzugeben …?

Haustiere anschaffen, Haustiere abschaffen? Quelle: Facebook
Haustiere anschaffen, Haustiere abschaffen? Quelle: Facebook

Auf der Suche nach Inventar-Spenden für meine Pflegestelle bin ich öfter auf Anzeigen-Websites unterwegs. Mehrmals täglich erscheinen dort neue Inserate, in denen das »geliebte Kaninchen« oder der »liebenswerte Kater« in »gute Hände abzugeben« ist. In der Regel wollen die Abgebenden eine ordentliche »Schutzgebühr« sehen oder sie stellen ihr Tier gleich »zum Verkauf« in die Anzeigen. Die Schutzgebühr streichen sie ein, gönnen sich davon etwas Feines.

In Katzenanzeigen sind die Tiere oft nur fünf bis zehn Monate jung. Zufall? Nein! Katzen werden in dieser Zeit geschlechtsreif: Die Kater beginnen zu markieren und die Katze wird rollig. Abgabetiere in diesem Alter sind in der Regel nicht kastriert. Da weiß man schnell, wo der Hase läuft. Erläuterung überflüssig.

In anderen Anzeigen sieht man immerhin Tiere, die aus dem Kindesalter raus sind. Drei bis vier Jahre halten es manche Leute mit ihren Haustieren aus. Dann muss es weg.

Die vorgeschobenen Gründe sind immer gleich: »Wir erwarten ein Baby und können unsere Katze nicht mehr behalten.« oder »Eine Allergie in der Familie zwingt uns zur Abgabe.« oder »Mein/e Freund/in hat eine Katzenallergie und wir ziehen zusammen.«. Sehr beliebt ist auch die Ausrede: »Ich ziehe um und kann mein geliebtes Tier nicht mitnehmen.«.

Mal ehrlich: geht’s noch?

Wer sich dafür entscheidet, ein Tier zu sich zu holen, der hat das gesamte Leben dieses Tieres lang die Verantwortung dafür. Niemals ist das »Ersatzkind« nicht nicht mehr brauchbar, wenn der richtige Nachwuchs ansteht. Wirft man den auch aus dem Haus, wenn man abermals schwanger wird? Man kann ein Lebewesen nicht mal eben abschieben, nur weil der neue Freund eine Allergie hat oder weil man sich zu bequem ist, eine passende Wohnung zu finden. Dann dauert die Wohnungssuche eben länger, die Kosten sind höher oder man muss zwei Kilometer mehr in die Innenstadt fahren. Eine gemeinsame Wohnung mit Allergiker-Freund oder -Freundin geht dann eben nicht. Ja, und? Ist das so schlimm?

Wenn ich in solchen Anzeigen etwas von »geliebte« Katze/Kaninchen/Meerschweinchen lese, wird mir nur schlecht. Was ist das für eine Liebe, die einem gewährt, das Lebewesen, das vollkommen von einem abhängig ist, von sich zu stoßen?

Solche Menschen, die ihrer Bequemlichkeit wegen Leben mit Füßen treten, widern mich an.

Sie mögen Lachs?

Dann schauen Sie sich unbedingt diese TV-Dokumentation beim Phönix-Thementag zur Artenvielfalt an. Lachsfieber ist eine interessante und kritische Auseinandersetzung mit der Lachsindustrie und dem Megakonzern Marine Harvest. Auch der WWF kommt zu Wort und bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm. Wen wundert’s …

BGH kippt Verbot der Katzen- und Hundehaltung in Mietwohnungen

Der Vermieter darf die Katzenhaltung nicht mehr pauschal ablehnen
Der Vermieter darf die Hunde- und Katzenhaltung nicht mehr pauschal ablehnen.

Urteil vom 20.03.2013, Az VIII ZR 168/12, Miauz, genau! Heute hat der Bundesgerichtshof das Verbotsrecht für die Hunde- und Katzenhaltung in Mietwohnungen gekippt. Ab sofort ist eine Verbotsklausel in Mietverträgen nicht mehr gültig.

Das oberste Zivilgericht erklärte, dass der Mieter durch das Haltungsverbot als vorformulierte Vertragsklausel benachteiligt würde – man müsse im Einzelfall entscheiden. Ihr merkt schon: Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs bedeutet nicht, dass die Haltung von Katze und Hund jetzt generell in jeder Mietwohnung erlaubt ist.

Es ist jetzt so, dass die Interessen von Vermieter, Nachbarn und anderen Hausbewohnern mit denen des Mieters abgewogen werden. So in der Art. Gibt es hier keine schweren Probleme, so ist der Vermieter gezwungen, der Katzen- und Hundehaltung in der Mietwohnung zuzustimmen.

Wenn der Hund zu viel bellt oder die Katze ins Treppenhaus macht, ist’s weiterhin möglich, dass die Tiere abgeschafft werden müssen. Der Urteilsbeschluss ist meiner Meinung nach ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Tiere müssen endlich eine vernünftige Lobby bekommen. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs bringt uns ein Stückchen näher an eine Tiere akzeptierende und respektierende Nation heran.